0 – Farbmanagement und empfohlene Dateiformate
Reichen Sie Ihre Designs in CMYK ein, um eine präzise Farbwiedergabe zu gewährleisten.
Vermeiden Sie JPEG-Dateien. Verwenden Sie unkomprimierte PDF-Dateien mit allen Elementen auf einer einzigen Ebene und nicht gruppiert, ohne Schnitt- oder Sicherheitslinien. Mehrschichtige PDFs erzeugen beim Öffnen in Illustrator oft Masken oder verschachtelte Gruppen, was zu fehlerhaften Verläufen oder Transparenzen führen kann.
Flache, saubere Dateien sorgen für Kompatibilität und erhalten die grafische Qualität.
Für alle Lasergravuren müssen die Dateien in RGB-Schwarz angelegt und sämtliche Elemente vektorisiert oder in Pfade umgewandelt sein.
1 – Präzision an den Kanten
Halten Sie feine oder kontrastreiche Linien mindestens 5 mm vom Metallrand entfernt. Kleine Abweichungen bei der Handhabung können sichtbare Verschiebungen verursachen. Verwenden Sie stärkere Linien, geringeren Kontrast oder einen kleinen Sicherheitsabstand zum Rand.
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2 – Dunkle Hintergründe und Drucktextur
Vermeiden Sie möglichst einfarbig dunkle Hintergründe. Der UV-Druck auf wasserbasiert beschichtetem Metall erzielt die besten Ergebnisse mit hellen oder verlaufenden Tönen. Dunkle Flächen können durch die Tintenmenge leichte Texturabweichungen verursachen.

3 – Metallfarben
Der UV-Druck unterstützt keine metallischen Tinten. Um Gold-, Silber- oder Chromtöne zu simulieren, verwenden Sie Verläufe und Glanzeffekte, die Tiefe und Reflexion andeuten.


4 – Fluoreszierende Farben
Echte fluoreszierende Töne können nicht gedruckt werden. Verwenden Sie leuchtende CMYK-Alternativen oder leichte Farbverläufe, um einen ähnlichen Effekt mit stabilen und präzisen Farben zu erzielen.
5 – Farbabweichungen bei Lasergravur
Die Lasergravur ist eine Oberflächenreaktion (Oxidation oder Einbrennung) und kein Druckverfahren; daher können die Farbtöne je nach Material und Charge variieren. Senden Sie immer Vektordateien in RGB-Schwarz, mit allen Elementen in Kurven umgewandelt, um eine präzise Gravur zu gewährleisten.
6 – UV-Druck auf Holz
Wir verwenden FSC-zertifiziertes Buchenholz mit polierter Oberfläche. Aufgrund der natürlichen Struktur und Saugfähigkeit des Holzes können sehr feine oder fotografische Details an Schärfe verlieren. Bevorzugen Sie klare, kräftige Grafiken und gut lesbare Schriftarten.
7 – Steintrophäen
Die Farbgebung bei Steintrophäen ist auf ein oder zwei Farbtöne beschränkt, die typischerweise auf große gravierte Flächen mit wenig Detail aufgetragen und stets nach der Lasergravur in einem manuellen Lackierprozess ausgeführt werden.
Beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um einen UV-, mechanischen oder digitalen Druckprozess handelt, sondern um eine handwerkliche Lackierung, die zu geringen Unregelmäßigkeiten in Oberfläche oder Farbe führen kann. Dateien müssen Vektordaten sein; Bitmap-Formate wie PNG sind nicht geeignet.

8 – Ränder und Kanten
Beachten Sie die Randbegrenzungen der Vorlage, um Abplatzungen der Tinte bei Verpackung und Handhabung zu vermeiden. Randabfall ist möglich, erhöht jedoch das Risiko von Beschädigungen an den Kanten, insbesondere bei dunklen oder gesättigten Tönen. Verwenden Sie helle Farben oder weiche Verläufe in Randnähe.

9 – Transparenzen und Überdrucken
Vermeiden Sie Transparenzen oder Mischmodi wie Multiply oder Overlay, da UV-Tinten je nach Material unterschiedlich reagieren. Reduzieren Sie Transparenzen und überprüfen Sie die Farbkonstanz vor dem Export der finalen Datei.
10 – Typografie und Text
Wandeln Sie alle Schriften in Pfade um, um Ersatz oder Abstandsfehler zu vermeiden. Verwenden Sie keine Schriftgrößen unter 6 pt, insbesondere auf unebenen Oberflächen. Für Gravuren oder Reliefs empfehlen sich Bold- oder Semi-Bold-Schnitte, um eine gute Lesbarkeit nach der Bearbeitung zu gewährleisten.